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Klaus Rocher ist Kreisvorsitzender der FDP Teltow-Fläming

Klaus Rocher ist Kreisvorsitzender der FDP Teltow-Fläming

Pressemitteilung (03.05.2017)

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FDP für einen Erhalt des Flughafens Tegel

Nachdem die Initiative der Berliner FDP zum Erhalt des Verkehrsflughafens Tegel im März auf dem Landesparteitag der FDP in Brandenburg eine große Unterstützung erhielt, hat sich nun auch der Bundesparteitag der FDP am vergangenen Wochenende für den Erhalt des Flughafens Tegel ausgesprochen. Damit ist die FDP die einzige Partei, deren Gliederungen in Berlin, Brandenburg und in der Bundesrepublik geschlossen für einen Erhalt des Flughafens in Berlin-Tegel eintreten.

Die Entwicklung der Passagierzahlen, insbesondere auch durch den Passagierzuwachs aus den Berlinnahen polnischen Regionen, erfordern einen Weiterbetrieb von Tegel. Schon jetzt ist bei einer weiteren stetigen Entwicklung der Fluggastzahlen erkennbar, dass der neue BER (einschließlich eines Weiterbetriebes des Altflughafens Schönefeld) schon 2018 zu klein wäre.

Auf den für 25 Millionen Fluggäste im Jahr geplanten BER müssen dann mehr als 35 Millionen Fluggäste jährlich bewältigt werden. Den verantwortlichen Politikern in Brandenburg, Berlin und der Bundesrepublik ist es zudem bis heute nicht gelungen, die wichtigste Bahnanbindung vom Berliner Zentrum über Lichtenrade zum BER herstellen zu lassen. Sofern endlich alle dafür nötigen Planverfahren 2017 abgeschlossen würden, wird es diese Anbindung nicht vor 2026 geben! Aber auch mit der S-Bahn kann man ja von Berlin Mitte nach Schönefeld fahren. Die Strecke konnte man auch zu DDR-Zeiten nutzen, eben um Westberlin herum. Eine moderne und schnelle Bahnanbindung des Berliner Zentrums an den BER ist dies zwar nicht, funktioniert aber verlässlich seit vielen Jahrzehnten. Warum soll der Flughafen Tegel nicht auch noch viele Jahre weiter verlässlich funktionieren? Nötig ist dazu aber, dass die Regierungen in Berlin und Brandenburg die Realitäten der Passagierentwicklung im Flugverkehr in der Region und die real verfügbaren Bahnanbindungen endlich akzeptieren, und aus diesen Realitäten die nötigen Schlüsse ziehen.